• Januar, 2008
  • Kamelienschau 2008 Königsbrück

    Ab 27. Januar 2008 ist die Kamelienschau in Königsbrück wieder geöffnet.
    Sie können neben unseren 180-Jahre alten Prachtexemplaren "Schneeweißchen" (Camellia japonica 'Alba plena') und "Rosenrot" (Camellia japonica 'Althaeiflora') auch alle anderen Kamelien unserer Pflege bewundert werden.

    Bis zum 6.April ist immer Sonn- und Feiertags von 10-17 Uhr die Königsbrücker Kamelienschau im Gewächshaus des Schlosses für Besucher kostenfrei geöffnet.

    Außerhalb der Öffnungszeiten besteht nach Anmeldungen bei
    - Königsbrück-Information 035795/42555 und per E-Mail information@koenigsbrueck.de
    - Peter Sonntag 035795/30844

    die Möglichkeit zur Besichtigung und Führung.

    Ebenfalls an den Sonntagen (13-17 Uhr) stellen unsere Modellbaugruppe "Via Regia", der Kreativzirkel und die Fotogruppe im Klinkerbau Am Schloßpark 19 ihre Arbeiten vor.

    Der Heimatverein freut sich auf Ihren Besuch

  • Pflegehinweise für Kamelien

    Die Kamelie wächst in ihrer Heimat Südostasien in küstennahen Berg- oder Nebelwäldern bei hoher Luftfeuchte und wird dort bis 15 m hoch.
    Der natürliche Standort ist geprägt von reichlichen Niederschlägen im Frühjahr und Sommer, hoher Luftfeuchtigkeit, heißen Sommern und kühlen Wintern. Die Böden sind meist gut durchlässig und schwach sauer.
    Unter den klimatischen Bedingungen in unserer Region benötigt die Kamelie im Winter einen hellen und kühlen Standort bei 2 bis 8° C und eine relative Luftfeuchte von mindestens 60 %
    Kurzfristige Temperaturen bis - 4° C werden von den meisten Sorten gut vertragen.
    Kamelien sind keine Wohnzimmerpflanzen!
    Im Sommer ist ein heller Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung, auch im Freien, ideal kalkfreies Gießwasser, ein schwach saures Substrat und wenn nötig ein Moorbeetpflanzendünger sind eine wichtige Voraussetzung.
    Der natürliche Wachstumsrhythmus der Pflanze bestimmt die notwendigen Pflegemaßnahmen

    1. Ruhezeit (ca. Oktober bis zum Ende der Blüte)
    heller und kühler Standort, wenig gießen und nicht düngen, bei zu nassem Stand Gefahr von Wurzelfäule und Absterben der Pflanze (Blätter verlieren Glanz), Übersprühen der Pflanze zur Erhöhung der Luftfeuchte ist günstig
    2. Vegetationszeit (Beginn des Austriebs bis etwa Juli)
    regelmäßig gießen, um neue Blätter zu ernähren. Düngen mit einem physiologisch sauer wirkenden Dünger, schwach konzentriert
    3. Knospenbildung und Ausreife (Juni/Juli bis September/Oktober)
    viel Licht und höhere Nachttemperaturen (über 15° C) nötig, sparsam gießen und nicht mehr düngen, nach Sichtbarwerden der neuen Knospen wieder mehr gießen

    Blühfähige Pflanzen sollten nur etwa aller drei Jahre umgetopft werden.
    Dazu ist ein sauer wirkendes Substrat aus Kompost, Nadelerde oder Torf und etwas Lehm zu verwenden Der Topf soll nur geringfügig größer sein. Ein Rückschnitt kann zur Korrektur des Pflanzenwuchses nützlich sein. Günstige Zeitpunkte für beide Maßnahmen sind unmittelbar nach der Blüte (wenn der Neuaustrieb noch nicht länger als 15 mm ist) oder nach dem Knospenansatz Ende August.


    Diese Anleitung wurde freundlicherweise von den
    Botanischen Sammlungen
    Landschloss Pirna-Zuschendorf
    Am Landschloß 6
    D-01796 Pirna

    Tel/Fax (+49 - 3501) 52 77 34
    zur Verfügung gestellt.
  • Dezember, 2007
  • Kamelienkalender 2008/2009

    Für das Jahr 2008/2009 ist erstmals ein Schmuckkalender mit den inzwischen schon berühmten Königsbrücker Kamelien entstanden. Auf 12 Monatsblättern sind jeweils unterschiedliche Blüten und Pflanzen aus dem Königsbrücker Gewächshaus abgebildet. Damit auch Spätentschlossene in den vollen Genuß der Blüten kommen ist der Kalender von April 2008 bis Ende März 2009 datiert. Die dankenswerte Mitwirkung verschiedener Firmen und der Königsbrück-Information haben es möglich gemacht, den Kalender kostendeckend aufzulegen. Die Einnahmen aus dem Verkauf des Kamelienkalenders kommen so vollständig der Kameliengruppe des Heimatvereines Königsbrück und Umgebung e.V. zur weiteren Pflege dieser wunderschönen Blüten zu Gute. Erhältlich ist der Kalender ab sofort in der Königsbrück-Information und zu den Öffnungszeiten der Kamelienschau immer sonntags von 10-17 Uhr ab Ende Januar 2008.
  • März, 2007
  • Auch in diesem Jahr über 10.000 Besucher

    Seit Ende Januar 2007 ist die Kamelienblüte in Königsbrück wieder zu bewundern.
    An diesem Sonntag konnte bereits die 10.000 Besucherin in diesem Jahr begrüßt werden.
    Dorothea Osterland aus Dresden hatte sich gemeinsam mit Karsten Kühnel an diesem doch recht trüben Nachmittag auf den Weg nach Königsbrück gemacht, um die Kamelienausstellung zu besuchen.

    Die Überraschung nach der 20 minütigen Fahrt war groß, als sie Jürgen Loeschke, Bürgermeister von Königsbrück und Peter Sonntag, Vorsitzender des Heimatvereines Königsbrück und Umgebung e.V, vor der Tür der Ausstellung als 10.000 Besucher herzlich willkommen heißen.

    Mit einem Gläschen Sekt - überreicht von unserer "Kameliendame" Sonita Bellinghausen, wurde dieses Ereignis gebührend gefeiert.
    Als Erinnerung an diesen Tag, bekam Frau Osterland einen Krug des Töpfermeisters Jens Frommhold überreicht und durfte nun auch eine "Königsbrücker Kamelie" ihr eigen nennen.

    Sehr dankbar war sie für Tipps und Informationen zur Pflege dieser schönen Pflanzen, welche sie von Herrn Günther Dummer erhielt - der unsere Kamelien in seine liebevollen Hände genommen hat.

    Wir freuen uns schon auf den 10.000 Besucher im kommenden Jahr und hoffen auch dann wieder auf eine wunderbare Blüte dieser herrlichen Pflanzen.
    Wer noch in diesem Jahr die Kamelien bewundern möchte, kann das bis zum 08. April jeden Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr im Königsbrücker Schloss tun.
  • Januar, 2007
  • Ein Dankeschön an alle Helfer

    Werte Gäste des Königsbrücker Heimatvereins, Seit vielen Jahren bemühen wir uns intensiv, die Qualität für unsere Besucher zu erhöhen. Im vergangenen Jahr standen Reparaturarbeiten am Gewächshaus und der Einbau einer zweiten Eingangstür mit behindertengerechter Zuwegung als Aufgabe an. Der Umfang solcher Baumaßnahmen stellt einen Verein vor Aufgaben, die er nicht ohne die Hilfe und Unterstützung von Sponsoren und einheimischen Handwerkern bewältigen kann. So hat sich das Auswechseln einer Glasscheibe am Dach des Gewächshauses schon als Herausforderung gezeigt, denn ohne ein Gerüst ist das Auswechseln von Glas gar nicht machbar. Die Unterstützung der Gerüstbaufirma Guhr & Mager sowie der Glaserei Röthig waren uns eine große Hilfe, konnten doch so unkompliziert und schnell der Austausch erfolgen. Um an der Giebelseite des Hauses eine Tür einzusetzen, bedurfte es allerdings einiger, im Umfang nicht voraussehbarer Arbeiten. So mussten die Heizungsrohre und ein Wasseranschluss entlang des vorgesehenen Türbereiches zunächst entfernt und soweit geändert werden, dass die Leistung der Heizung auch weiterhin ausreichend ist. Im Außenbereich stellte sich die Verlegung eines Regenwasserabflusses, sowie die Isolierung des Mauerwerkes mit den dazugehörigen Erdarbeiten als notwendig heraus. Für die Bewältigung dieser Aufgaben hat sich der Vorstand des Heimatvereins entschlossen, eine Arbeitskraft einzustellen. Diese Tatsache hat sich als ein Glücksgriff erwiesen, denn es ist nicht selbstverständlich, dass sich befristete Arbeitsverhältnisse bewähren, wenn ein hohes Maß an selbständiger Arbeit gefordert ist. Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung soll auch nicht unerwähnt bleiben, sind doch gerade dadurch eine Menge von Baumaterial bereitgestellt und angeliefert worden. All diese Arbeiten und Leistungen wären sicher nicht ohne die ehrenamtliche und unentgeltliche Leistung der Mitglieder des Heimatvereins möglich gewesen. Für diese, oftmals auch kleinen Zuarbeiten, sind weit über 120 Stunden erbracht worden. Deshalb möchte sich der Vorstand für die Unterstützung bedanken und wird seine Bemühungen verstärken, dass die diesjährige Kameliensaison genauso erfolgreich wird, wie in den vorangegangenen Jahren.

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